atrium am augustinerplatz

 

 

 

 

 

freiburg

 

das städtebauliche konzept ist die errichtung eines großen hauses auf dem oberen augustinerplatz, welches die funktion der „dritten platzwand“ gegenüber dem augustinermuseum erfüllt. entlang der grünwälderstraße wurde der blockrand geschlossen und die denkmalgeschützte fassade der ehemaligen „zehntscheuer“ in das neubauvorhaben integriert. die freistellung der stadtmauer am augustinerplatz war mit dem tangential an die stadtmauer heranreichenden, 2‑geschossigen rundbau ein wichtiger grundgedanke des entwurfs für das büro- und geschäftshaus. die belebung und belichtung des tiefen grundstückes wurde mit der ca. 14 meter durchmessenden glaskuppel erreicht, die das zentrum des gebäudekomplexes bildet. in dieser 3‑geschossigen rotunde treffen sich die verschiedenen passagenzugänge von der grünwälderstraße und vom oberen augustinerplatz und verbinden über eine großzügige treppenanlage den passagenzugang von der ca. 4 meter tieferliegenden gerberau. etwas unter diesem niveau bindet sich auch der denkmalgeschützte gewölbekeller der ehemaligen „zehntscheuer“, in dem ein weinkeller eingerichtet wurde. zur freifläche des oberen augustinerplatzes wurde ein café mit außenbewirtung plaziert. ergänzt werden diese flächen durch weitere gastronomie- und einzelhandelsflächen mit insgesamt ca. 1.500 m².

 

 

 


1. preis architekten wettbewerb

bauherr: vereinte lebensversicherung ag,
fritz-schäffer-straße 7, 81737 münchen
fertigstellung: 1991
wohn- und nutzfläche: 5.300 mē
bruttorauminhalt: 28.000 mē