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Geis & Brantner

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Handel & Gewerbe

Fertigstellung  2021
BGF 1.900 qm

Das 1973 errichtete Büro- und Geschäftshaus in der Kaiser-Joseph-Straße – in prominenter Nachbarschaft zum Martinstor – ist in der Innenstadt von Freiburg ein architektonisches Unikat. Der freistehende Sichtbeton-geprägte Baukörper, der nach den Plänen von Gerhard Assem für den Volkswohl-Bund entworfen wurde, ist ein typisches Stück „Kaufhaus-Architektur“ der 1970er Jahre und ist daher denkmalgeschützt. Die leichte Glasband-Fassade mit ihren außenliegenden, über die Betonbrüstungen reichenden, Aluminium-Lisenenprofilen gliedert das Gebäude, gibt ihm, trotz seiner Gedrungenheit, Vertikalität und schafft die städtebauliche Einbindung in die historische Umgebung.

Im Auftrag des neuen Eigentümers, der die architektonischen Besonderheiten des Gebäudes sehr wertschätzt, und zusammen mit dem Landesdenkmalamt haben wir die Fassaden, soweit technisch möglich, mit großem Aufwand erhalten und gesichert.

Der komplette Innenausbau, der im Laufe der letzten Jahrzehnte mehrfach umgebaut und verbaut wurde, wurde auf das ursprüngliche Raumkonzept zurückgeführt. Die technische Ausrüstung konnte vollständig erneuert werden. Die bauphysikalischen Mängel des an sich ungedämmten Gebäudes wurden im Rahmen der Sanierung weitestgehend optimiert.

Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260Kaiser-Joseph-Straße 260

Fertigstellung  2018
BGF 10.500 qm

 

 

Auf dem Grundstück entlang der Hermann-Mitsch-Straße in Freiburg entstand ein Multifunktionsgebäude für das Autohaus Märtin. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 15.000 m² und ist dreiseitig erschlossen.
Das Gebäude besteht aus zwei gegeneinander verschobenen kubischen Riegeln sowie einem separaten Baukörper als Räder-Lager und einem Parkdeck zur Unterbringung der Neuwagen. Im nördlichen Teil des Gebäudes sind im Erdgeschoss die Ausstellungen von BMW und Mini untergebracht. An der Trennwand zum rückwärtigen Werkstattgebäude hängt ein Galeriegeschoss mit Büroräumen. Im südlichen Gebäuderiegel finden sich, außer der Werkstatt, das Teilelager, verschiedene Serviceflächen sowie Sozialräume. Das Obergeschoss bietet Raum für eine Multifunktionsfläche, die gemäß den Vorstellungen des Bauherrn sowohl als Büro- und Konferenzbereich (auch Drittnutzer*in/Mieter*in) als auch als Garage für „Sonderfahrzeuge“ genutzt wird. Im Untergeschoss befinden sich eine Tiefgarage mit Stellplätzen für die Mieter*innen im Gebäude, Arbeitsplätze für die Fahrzeugaufbereitung und -auslieferung bzw. die Gebrauchtwagen-Ausstellungsfläche (Tiefhof).

Der im Sommer 2018 unter Moderation von Barbara Schöneberger eröffnete Neubau ist ein gelungenes Beispiel für die enge und intensive Zusammenarbeit in anspruchsvollen Aufgaben mit unseren oftmals privaten Bauherren.

Multifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus MärtinMultifunktionsgebäude Autohaus Märtin

Fertigstellung  2013
BGF 4.900 qm

Auszeichnungen

Hugo Häring Auszeichung 2014
Beispielhaftes Bauen 2005-2015
Architekturpreis Wein 2016
Badischer Architekturpreis 2019
Wein und Architektur 2020

Internetauftritt Bauherr

 

„Wir haben das Weingut in den Löss versenkt.“ Die Verschmelzung von Gebäude und Natur bei optimaler Nutzung der Gravitation für die Weinbereitung waren die entscheidenden Grundlagen des Entwurfs zum Neubau des Weingutes Franz Keller in Vogtsburg-Oberbergen. Im Einklang mit den Terrassen des Kaiserstuhls verbindet sich das Gebäude mit der Landschaft. Mit dem Konzept der drei Ebenen, welche gegeneinander versetzt sind, scheint das Gebäude mit der Umgebung zu verschmelzen und greift so gleichzeitig die für den Kaiserstuhl typische und prägende Terrassenlandschaft auf. Der harmonische Übergang von Natur und Gebäude besticht durch seine Selbstverständlichkeit. Sämtliche Dachflächen sind mit einem Wiesensaatgut vom benachbarten Badberg begrünt, welches eigens aus dem Naturschutzgebiet gewonnen wurde. So eingepasst in die einzigartige Kulturlandschaft bietet das Weingut gleichzeitig interessante Einblicke in die Produktionsabläufe und einen einzigartigen Panoramablick von der Terrasse des Weingutrestaurants „Kellerwirtschaft“ – Kaiserstuhl zum Anfassen. Mit dem Eingraben des Weingutes in die Erde entsteht das Energiekonzept von selbst durch die Natur. Die nach Norden ausgerichtete Lage des Grundstücks begünstigt diesen Effekt. Die natürliche Isolation des Erdreiches sorgt für ein gleich bleibendes Klima und die gewünschte konstante Temperatur, die zur Entwicklung und Lagerung des Weines optimale Voraussetzungen bietet. Dies ist die eigentliche entwurfsspezifische Grundlage für das energiebewusste und nachhaltige Konzept.

Weingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut KellerWeingut Keller

Logo Freier Architekt, Freiburg – geis & brantner, Johannes Klorer

Gartenstraße 23
79098 Freiburg
Telefon 07 61 / 29 28 70
Fax 07 61 / 29 28 728
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